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Das letzte Halbjahr steht vor der Tür

Morgen fängt also offiziell das letzte halbe Jahr meiner Schulkarriere an. Ein komisches Gefühl, dass mir bei diesem Gedanken im Magen liegt.

Letztendlich bedeutet dieses letzte halbe Jahr eine Menge Arbeit die auf mich zukommt, aber auch das Ende eines Lebensabschnitts der mittlerweile 14 Jahre andauert. Leben ohne Schule? - Eine Vorstellung die mir in diesen Tagen noch fremd ist.

Vorerst heißt es jedoch mit auf meine Vorabiprüfungen und meine Abiturprüfungen vorzubereiten – eine Aufgabe die ich in den Winterferien schon längst angehen hätte können. Aber es war dann doch so viel schöner einfach nichts zu tun und die Sorgen mein Niveau ohne Arbeit während der Ferien nicht halten zu können vor mir her zu schieben. Jetzt steht die Schule vor der Tür und ich habe ein seltsam flaues Gefühl im Magen. Zu spät ist aber nun mal zu spät und das Lernen werde ich schon noch nachholen.

Ansonsten waren die Ferien ein wahrer Genuss. Schnee ohne Ende und ein gemütliches, ruhiges Weihnachtsfest. Mehr Schlaf wäre vielleicht schön gewesen, aber nicht unbedingt notwendig. Mein Freund hat auch einfach nur gefaulenzt. Daher war es einfach sich dem anzuschließen. Neben einigen Ausflügen zu Freunden und zum Shoppen haben wir viel im Bett gelegen, Ferngesehen und uns unterhalten.

Nebenbei habe ich mit meinen Eltern eine neue Küche gekauft und meinen neuen Laptop neu eingerichtet – auch eine Aufgabe die man niemals unterschätzen sollte.

An sich – die Schule und die Fahrschule mal außen vor gelassen – führe ich momentan ein sehr kuscheliges und angenehmes Leben, so wie ich es mir nur hätte wünschen können.

Bis auf die Momente in denen er mich einfach nur nervt finde ich meinen Freund wundervoll und ich bin super glücklich in unserer kleinen heilen Welt. Alles was ich mir momentan wünsche ist an seiner Seite zu sein und mir mit ihm ein glückliches und angenehmes Leben einzurichten – irgendwann mal. Mit dieser Vorstellung im Kopf lebt es sich eigentlich ganz gut.


9.1.11 20:11


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Licht

Die Menschen sind stetig auf der Suche nach dem berühmten „Licht am Ende des Tunnels“ oder nach einem kleinen Lichtstrahl in der Dunkelheit. Ein jeder von uns möchte gerne auf der Sonnenseite des Lebens stehen, denn Licht und damit die Fähigkeit seine Umwelt genau wahrzunehmen, gilt als unabdingbar. Die Frage, ob es wirklich sinnvoll ist in einer perfekt ausgeleuchteten Welt zu leben stellen sich die meisten nicht. Was das Licht zeigt ist Wahrheit und alles andere nur die heimtückischen und verlogen Täuschungen und Schikanen des Schatten Reiches. Schatten jedoch, ist eine unmittelbare Folge des Lichtes. Gäbe es kein Licht, gäbe es auch keinen Schatten. Ebenso ist die Existenz des Lichtes abhängig von dem Bestehen des Schatten. Gäbe es nämlich keinen Schatten, und damit einhergehend keine Dunkelheit, so wäre Helligkeit ein konstanter Zustand, der vom Menschen gar nicht als solcher wahrgenommen werden würde. Folglich würde er die positive Bedeutung verlieren, die ihm aufgrund seine Abgrenzung von eben jenem anderen Zustand zukommt und damit führt der Wunsch nach einem Leben ohne Schatten in Absurdum, wünscht man sich doch jenen Zustand als nicht existent, den man als so erstrebenswert erachtet. Ebenfalls ist anzuzweifeln, dass Licht die einzig wahre Welt zeigt. So nehmen wir, wissenschaftlich gesehen, nur gewisse Bereiche elektromagnetischer Strahlung wahr, welche eben als Licht bezeichnet werden. Alles andere bleibt für uns verborgen und nicht wahrnehmbar. Die Wahrscheinlichkeit ist also groß, das wir viele Aspekte der Wahrheit die wir suchen nicht aufnehmen können und uns von daher gar nicht erst auf das Licht verlassen können, da es uns ja doch nicht alles zeigt. Dunkelheit ist in diesem Falle sogar ehrlicher, zeigt sie uns doch Nichts und täuscht nicht mit verräterischen Burchstücken, welche wir aus Unwissenheit als Ganzes interpretieren. Doch vielleicht ist es eben jene Täuschung die der Mensch braucht. Das daraus resultierende Gefühl der Kontrolle und des Verständnisses. So ist es doch viel schöner einem verheißungsvollen Traum nachzujagen, als sich mit der spröden Realität abzugeben. Im Grunde unterscheidet sich der Mensch also nicht viel von der gemeinen Motte. Er sehnt sich nach dem, was er nicht haben kann und auch nicht haben darf und fliegt damit ständig, auf das Licht zu ....
4.12.09 17:48


Liebe

Viele große Worte haben ihre Verwendung im Bezug zur Liebe gefunden, viele große Autoren haben diesem Wort Bedeutung und Gestalt verliehen und ich selbst kann nur wünschen jemals eben jene Worte zu finden, die Liebe in ihrer Form beschreibt und ihr Bedeutsamkeit zu teilt. Eben jene, die ihre Wunder beschreibt, ihre unendlich Kraft und die wirren, verzweigten und seltsamen Wege, welche sie zu gehen pflegt.

Denkt man an Liebe, so denkt man an dieses eine starke, bedeutsame Band das zwei Menschen verbindet und an dessen Unendlichkeit; die Vorstellung, das da draußen irgendwo jemand ist, der das eigene Leben einfach so perfekt macht, wie es eben sein soll. Der eine Mensch, der es unwichtig macht, dass man ein wenig mehr oder weniger wiegt, der jeden Schmerz erträglich und die eigene Mittelmäßigkeit zu einem hohen Gut macht.

Daher ist der Gedanke, dass es diese Person oder überhaupt diese Liebe nicht gibt, eine grausame Überlegung, welcher man nicht zu lange nachgeht – wartet man doch sehnsüchtig darauf endlich darauf, sein eigenes Märchen zu erleben.

Seine Liebe gefunden zu haben, Das ist das wahre Leben.

Doch was ist mit den anderen? Eben jenen die nicht das Glück haben ein Wir anstatt ein Ich zu sein?

Für diejenigen heißt es suchen und hoffen. Ein ständiger Optimismus ist hier gefragt, der einen in dem Glauben halten soll, dass man nur lang genug warten muss um ebenfalls seiner Einsamkeit zu entfliehen. Die Vorteile hervorzuheben, die ein Leben alleine bringt, ist dabei essentiell um über die eigentlich stille Enttäuschung zu stehen.

Und trotzdem geht man am Abend alleine ins Bett, das Kissen im Arm und wünscht sich inniglich es wäre keines. Jedes Pärchen wird zu einem Spiegel der eigenen Verlassenheit und man stolpert blind von einem Tag in den anderen.

Ich persönlich gehöre zu letzterer Art von Mensch. Jene, die verdammt dazu sind alleine ins Kino zu gehen und zum Selbstschutz Valentinstag als kommerziellen Schwachsinn abtun.

Täglich warte ich darauf, dass mein Leben irgendwann einmal einen dieser berühmten „Meet-clues“ erlebt. Ihr wisst schon, dieser Moment ihm Film, wenn Er uns Sie sich durch Zufall zum ersten Mal treffen und von wo an alles einfach magisch verläuft.

Zwar war ich nie ein großer Fan der klassischen Märchen, doch immer einer der großen Liebesgeschichten. Von klein auf habe ich Disneys Zeichentrickfilme geliebt und auch heute verliere ich mich in romantischen Geschichten wie „Liebe braucht keine Ferien“.

Diverse Versuche mein Glück selbst in die Hand zu nehmen scheiterten an mir unbekannten Gründen und endeten nur in Enttäuschung und Schmerz.

Man möge also annehmen, dass mir die Hoffnung langsam ausgeht, doch das tut sie nicht. Denn ich glaube einfach daran, dass auch bei mir im Leben irgendwann mal Geigen Musik im Hintergrund spielt.

George Bernard Shaw sagte einst, die Liebe sei die einzige Sklaverei die als Vergnügen empfunden wird, doch ist es nicht viel eher so, dass auf die Liebe zu warten, die einzige Sklaverei ist in die es wert ist überzugehen?

7.9.09 17:05


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